Arrow down
LinkedIn Icon Facebook Icon

Mit der 5S-Methode zu mehr Ordnung und Produktivität

Ordnung hat keine große Auswirkung auf deine Performance? Irrtum: Rund 27 Prozent der täglichen Arbeitszeit werden alleine durch schlecht abgestimmte Prozesse und die fehlende Organisation des Arbeitsplatzes verschwendet  – so das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts.

Eine Möglichkeit, dein Arbeitsumfeld ordentlicher zu gestalten und dadurch produktiver zu werden, ist die 5S-Methode. Sie wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Japan als innovatives Produktionssystem beim Automobilhersteller Toyota entwickelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das japanische Unternehmen gezwungen, unter schlechten Bedingungen und mit begrenzten Ressourcen zu arbeiten. Durch die 5S-Methode konnte damals der gesamte Produktionsprozess optimiert werden.

Auch am Schreibtisch lässt sich diese Philosophie umsetzen. Einmal eingeführt, wird dir die 5S-Methode den Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Das sind die Schritte der 5S-Methode:

Sortieren

Sortiere alle Materialien an deinem Arbeitsplatz in drei Bereiche ein: wichtig (werden ständig benötigt), zum Teil wichtig (werden ab und an gebraucht) und unwichtig (werden nie gebraucht). Entferne alles, was du nicht zur Arbeit benötigst, von deinem Schreibtisch. Überflüssiges sorgt nur für Chaos und einen Unübersichtlichkeit am Arbeitsplatz.

Systematisieren

Lege eine sinnvolle Ordnung fest: Beschriften z. B. Schubladen oder Fächer, sodass du nicht mehr benötigte Gegenstände immer an einem festen Platz abstellst und beim nächsten Mal leicht wiederfindest. Je häufiger du ein Objekt benutzt, desto besser sollte es für dich sichtbar und erreichbar sein.

Säubern

Räume deinen Arbeitsplatz regelmäßig auf – nicht nur ein Mal im Monat, sondern am besten täglich. Räume weg, was nicht gebraucht wird. Wenn du jeden Tag ein bisschen Zeit investierst, lässt sich Unordnung nachhaltig vermeiden und das Aufräumen geht unter dem Strich schneller.

Standardisieren

Hast du die ersten drei Schritte bewältigt, sollte dieser Zustand zum Standard an deinem Arbeitsplatz werden. Der Vorteil: Auch Kollegen in Urlaubsvertretung oder Neueinsteiger finden sich sofort an deinem Arbeitsplatz zurecht.

Selbstdisziplin

Integriere die Schritte 1 – 4 fest in deinen Tagesablauf und mache sie zur Gewohnheit. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase werden Sortieren, Einordnen und Aufräumen so zu Automatismen. Nur ohne diese Selbstdisziplin herrscht am Arbeitsplatz schon bald wieder das Chaos.

 

Das könnte dich auch interessieren

Produktivität

Morgenroutine – 5 Tipps, um produktiv in den Tag zu starten

Hektik am Morgen? Ein Produktivitätskiller. Vermeide Stress und entwickle Routinen, um frisch, ausgeruht und produktiv in den Tag zu starten.

Produktivität

Selbstmarketing mit der 10-Sekunden-Kurzvorstellung

Eine durchdachte Kurzvorstellung hilft dir, dich wirkungsvoll zu präsentieren und die Chance des ersten Eindrucks optimal zu nutzen.

Produktivität

Drei Lifehacks fürs Büro

Lifehacks können das Leben vereinfachen - auch im Büro. Drei Tipps, die dich produktiver und erfolgreicher machen. 

Produktivität

3 Denkfehler, die dich ausbremsen

Denken ist die Grundlage unseres Handelns, doch unterlaufen uns dabei regelmäßig Fehler. Drei typische Denkfehler – und wie du sie auflöst.

Produktivität

5 Universalwahrheiten, die dich erfolgreich machen

Universalwahrheiten erinnern uns daran, sich stetig weiterzuentwickeln. Es ist nicht immer leicht, seine Komfortzone zu verlassen – aber es lohnt…

Produktivität

Ziele erreichen durch mentales kontrastieren – die WOOP-Methode

Warum positives Denken nicht zwangsläufig zum Erfolg führt. Und wie die WOOP-Methode erwiesenermaßen dabei hilft, Ziele wirklich zu erreichen.

 

Produktivität

Bye bye, Schweinehund: So besiegst du deine Aufschieberitis

Rund 20 Prozent der Weltbevölkerung prokrastinieren regelmäßig. Vier Tipps, um den inneren Schweinehund endlich zu besiegen.

Produktivität

Durch diese 5 Faktoren wirst du zum unersetzlichen Teamplayer

Teamgeist ist eine wichtige Eigenschaft in der Berufswelt. Erfahre, welche fünf Faktoren dich in deinem Team unersetzlich machen.

Produktivität

Nutze den Morgen! Produktiver durch die 90-90-1-Regel

"Morgenstund' hat Gold im Mund" - hat nichts an Aktualität verloren hat. Warum der Tagesanfang so entscheidend für die Produktivität ist.

Produktivität

Mit dem Pareto-Prinzip begrenzte Ressourcen managen

Kleiner Einsatz – große Wirkung: Mit 20 Prozent der Arbeit erzielst du 80 Prozent der Resultate. Erfahre, wie du das Pareto-Prinzip anwendest.